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24. August 2017

Bethlehem Universität in „Begegnungen mit Christen im Heiligen Land“ von Johannes Zang

In dem 2017 erschienen Ratgeber von Johannes Zang „Begegnungen mit Christen im Heiligen Land“ geht es um das Leben und den Alltag von Christen in Palästina und Israel. Genauer gesagt, um ihre Geschichte dort und ihren Alltag. Die meisten Touristen, die in dieser Region reisen, lernen, laut Zang, häufig nur „den (oft) muslimischen Busfahrer und den (ebenfalls oft) jüdischen Guide“ kennen. Dass es in Israel als auch Palästina aber ebenfalls christliche Einheimische gäbe, würden die wenigstens mitbekommen, wie auch er erst später feststellte. Das und generell das Leben der Christen und Christinnen im Heiligen Lande thematisiert er in diesem Buch. Interessant ist es besonders in der Hinsicht, dass Zang auf die Bethlehem Universität referiert. Er schreibt ganz treffend: „Betritt man den Campus am Rande der Altstadt Bethlehems, findet man sich in einer blumenreichen Oase wieder“. Das Bild der „Oase“ führt Zang dann weiterhin durch Beschreibung der Szenerie aus: Studierende, die um einen Springbrunnen herum sitzen, lachen und sich dabei durch ihren westlichen Kleindungsstil keineswegs von Kommilitonen „in Berlin noch in Birmingham oder Bologna“ unterscheiden würden.

Ein kurzer Abriss der Geschichte der Universität darf dabei natürlich auch nicht fehlen: Als Papst Paul der VI im Jahre 1964 auf seiner Heilig-Land-Reise nach Palästina kam, brachten die Menschen die Notwenidgkeit einer Universität zum Ausdruck. Aufgrund der äußeren Umstände konnte die Universität allerdings erst neun Jahre später eröffnet werden. 1973 betraten also 112 Studierende den Campus, die von dort an unter Leitung der De-La-Salle Ordensbrüder geleitet werden sollte. Ganz nach dem Motto der De-La-Salle Brüder „Indivisa manent“ (Wir halten zusammen),  konnten auch zwölf Zwangsschließungen durch das israelische Militär die Brüder nicht vom Lehren abhalten.

Eine weitere interessante Information ist auch, dass von den derzeit ca. 3.300 Studiernden 77% Frauen und damit die Mehrheit der Studiernden ausmacht, aber auch, dass bei einem guten Prozent Christen in der palästinensischen Bevölkerung, an der Uni der Anteil 26% gegenüber 74% Muslimen beträgt. Zang resümiert abschließend, dass seit über 40 Jahren „Christen und Muslime tagtäglich vertrauensvoll zusammenarbeiten können.“

Wir bedanken uns in aller Höflichkeit für diese wunderbare, positive Referenz in Johannes Zangs Werk und freuen uns sehr über eventuelle Fragen zum Thema Bethlehem Universität oder auch zur Vereinbarung einer Führung über unseren Campus. Unter unserer deutschen E-Mail Adresse können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen: info_deutsch@bethlehem.edu.

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E-mail: info@bethlehem.edu
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Bethlehem, Palestine