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 04. November 2016

Universität Bethlehem wird das neue Zuhause der Musiksammlung des österreichischen Dirigenten Dietfried Bernets 

Am Freitag, dem 4. November, erhielt die Universität Bethlehem ein großzügiges Geschenk aus Wien. Gemeinsam mit 10 Boxen voller hochwertiger und historischer Musikliteratur des 2011 verstorbenen österreichischen Dirigenten kamen auch dessen Witwe, die Schauspielerin  Johanna Bernet Lonsky, und Frau Petra Klose, die den Kontakt zur Universität hergestellt hatte. Frau Klose ist eine langjährige Freundin von Sister Patricia Crockford, der musikalischen Koordinatorin der Universität. Gemeinsam konnten sie dank Spenden aus der ganzen Welt eine größere Sammlung von musikalischen Werken zusammen tragen. An diesem Freitag erreichte nun das einzigartige Herzstück seinen Bestimmungsort.  

Frau Bernet zeigte sich begeistert von der Möglichkeit, ein Teil des Vermächtnisses ihres Mannes an diesem „einzigartigen und wundervollem Ort“ zu wissen. „Ich glaube, dass mein Ehemann sich genau so einen Ort für die Bücher gewünscht hätte. Kein Museum oder Archiv, sondern eine Bibliothek, in der Studenten sie täglich aufschlagen und aus ihnen lernen können! Gerade in einer Stadt wie Bethlehem, in einem Land wie Palästina, in dem Studenten nicht die gleichen Entfaltungsmöglichkeiten haben wie zum Beispiel in Österreich“. 

So empfand auch Brother Peter Bray, FSC, EdD, Vice Chancelor der Universität. Er empfing die beiden Damen, die den Campus in Begleitung der Fernsehjournalistin Marion Mayer-Hohdahl besuchten. In seinen Begrüßungsworten hob die Bedeutung der Spenden und des Besuchs hervor: „Die Umstände, unter denen unsere Studenten täglich leben und lernen müssen, geben ihnen das Gefühl, von der Welt im Stich gelassen zu werden. Sie beweisen ihnen das Gegenteil. Genauso wichtig ist es, ein Gefühl von Schönheit zu erfahren, z.B. durch einen schönen Campus, eine schöne Bibliothek, ein schönes Ambiente... und durch schöne Musik!“ 

Ihre Empathie für Palästina bewies Frau Bernet, als sie die Situation der Studenten mit der ihres Mannes im Wien der 40er Jahre beschrieb. Die Stadt sei wie der Rest des Landes unter einem vergleichbaren Besatzungszustand gewesen, die Freiheiten junger Menschen stark eingeschränkt. Umso mehr freut sie sich, das Bethlehem nun in gewisser Weise zu einem Ort der Erinnerung an Dietfried Bernet geworden ist. 

Die Universität bedankt sich in aller Form für die wundervolle Spende.  

 Die Dokumentation über den Besuch wir im Januar im deutschen und österreichischen Fernsehen zu sehen sein. (Updates folgen)
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